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Die richtige Leinwand für Beamerprojektionen

Der neuste Beamer mit der höchsten Auflösung hat keinen Wert, wenn das Bild auf der nächstbesten Strukturtapete projiziert wird. Spezielle Leinwände für Beamer können hier Abhilfe verschaffen, allerdings gibt es hier deutliche Unterschiede, welche vor dem Kauf bedacht werden sollten.

Eine Leinwand gibt es in den verschiedensten Größen, bei diesen sollte man sich an den vorhandenen Raumgegebenheiten orientieren. Das Format kann dabei auch nach eigenem Belieben ausgewählt werden, da sich auch ein 16:9-Bild problemlos auf einer 4:3-Leinwand darstellen lässt.

Die Art der Leinwand macht dagegen genaue Überlegungen erforderlich. Im Handel werden Rahmenleinwände, Roll-Leinwände oder auch Motorleinwände angeboten. Roll-Leinwände sind ideal zum Transportieren, wenn man diese gerne zum Beispiel zu Präsentationszwecken mitnehmen möchte. Allerdings haben diese meistens den Nachteil, dass sie schnell Falten werfen. Das ist bei einer Motorleinwand meistens nicht so schnell der Fall, allerdings sind diese recht kostenintensiv. Eine Rahmenleinwand bietet eine günstigere Alternative, allerdings lässt diese sich nur bedingt transportieren.

Die Farbe der Leinwand ist Geschmackssache, daher sollten die verschiedenen Leinwandfarben am besten ausgetested werden. Weiße Leinwände haben eine intensivere, leuchtendere Farbwiedergabe. Leinwände mit einem leichten Grauton haben dagegen einen deutlich besseren Schwarzwert, sind aber nicht so kontrastreich.
Die Lichtreflexion macht einen deutlichen Unterschied in der Qualität aus. Diese wird auch gerne als Gain-Faktor bezeichnet und gibt an, wie stark das Licht vom Beamer von der Leinwand reflektiert wird. Ideal für Heimkino-Zwecke sind dabei Werte von 0,98 bis 1,3 Gain; bei diesen ist ein deutliches Schwarz zu erkennen und dieses etwas dunklere Bild wirkt angenehmer für die Augen. Hat man allerdings einen Beamer mit einem schwachen Leuchtwert, dann kann ein Gain-Wert von 2,0 oder höher nötig sein. Bei diesen ist der Nachteil, dass die Bildqualität bei seitlicher Betrachtung deutlich schlechter wird.

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